Eine Erfahrung

Ofen im Jungfernzimmer
Mach mal an :)

Ich komme in die TWW. Es ist kalt. Ich muss heizen.
Glücklicherweise hat die letzte Gruppe daran gedacht, etwas Kleinholz übrig zu lassen. Ich nehme mir vor, für die nächste Gruppe auch etwas da zulassen.
Ich fange an, den Ofen zu heizen.

Wenn ich in ein Haus mit Zentral- oder Gasheizung komme, drehe ich nur an einem Schalter. Hier in der TWW fällt mir auf, dass ich ja etwas verbrennen muss, um es warm zu kriegen. Ich überlege, welche anderen Energiequellen es noch gibt.
Was wäre für meine Wohnung zu Hause sinnvoll?

Ich muss schon wieder nachlegen, damit das Feuer nicht ausgeht. Wie viel Energie wird verbraucht, um so einen Raum zu erwärmen? Wie teuer ist das? Wie wichtig ist mir ein warmer Raum?

Sonst ist es mir selbstverständlich, dass es in meinem Zimmer warm ist. In der TWW muss ich immer wieder etwas dafür tun.
Etwas sonst nicht Beachtetes wird Gegenstand meiner Erfahrung. Manchmal wird es sogar ein Erlebnis.

Mir fallen auch Vorteile ein, die diese Unbequemlichkeit mit sich bringt:

Der ganze Prozess der Wärmeproduktion ist für mich verständlich. Eine Heizung ist nicht so einfach zu durchschauen, schon gar nicht eine Nachtspeicherheizung - ich bin unabhängig vom Heizungsfachmann, der sonst kommen muss, wenn die Heizung kaputt ist.
Ich habe angefangen, einen Bereich meines täglichen Lebens wieder bewusster wahrzunehmen.